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Modernes Geschirr für ein zeitloses Zuhause – so findest du es

Modernes Geschirr für ein zeitloses Zuhause – so findest du es

Leonie Deventer || Lesezeit: 6 Minuten

„Das Auge isst mit“ – damit ist ursprünglich gemeint, wie Essen angerichtet wird. Der entscheidende Faktor, der oft nicht mitgedacht wird: das Geschirr, auf dem das Essen angerichtet wird. Es macht einen Unterschied, ob du von einem organisch geformten Keramikteller oder von einem klassisch rundem Porzellanteller isst – und ob dieser zum Gesamtbild passt.

Modernes Geschirr zu kaufen, das sich mühelos in deine Einrichtung einfügt, soll keine Wissenschaft sein. Es reicht, wenn du ein paar Tipps kennst und dann nach Bauchgefühl gehst. Von Form bis Material – wir erklären dir hier, auf was du achten solltest, damit sich deine Entscheidung beim Kauf auch wirklich nach dir und deinem Zuhause anfühlt.

Form: Mehr als ein ästhetisches Merkmal

Wenn dein Geschirrset modern aussehen soll, kommt es als erstes auf die Form an: Runde Teller mit ausgeprägtem Rand wirken klassisch und eignen sich für viele Interior-Stile. Flache, scheibenartige Formen – wie man sie häufig bei modernem Geschirr sieht – geben dem Essen mehr Bühne und wirken zeitgemäßer.

Organische, leicht unregelmäßige Formen erinnern daran, dass jedes Stück per Hand geformt wurde. Das macht Essgeschirr lebendig – nicht perfekt im industriellen Sinne, sondern lebendig im handwerklichen Sinne. Schalen, Teller und Becher, die diesen eher natürlichen Touch haben, lockern jeden gedeckten Tisch ein wenig auf und schenken einen lockeren Charakter.

Was bei beiden Formen wichtig ist: Modernes Geschirr sollte immer stapelbar und einfach zu reinigen sein. Wer Geschirr kaufen möchte, das sich im Alltag bewährt, sollte daher auch prüfen, ob es sich leicht verstauen lässt und in die Spülmaschine darf. Denn was bringt einem das schönste Geschirr, wenn es in keinen Schrank passt, womöglich umkippt oder für immer im Schrank bleibt, weil man keine Lust hat, es nach dem Essen aufwändig zu spülen.

Material: Steinzeug und Steingut im Vergleich

Die zwei bekanntesten Materialien für modernes Geschirr sind Steinzeug und Steingut. Beide haben ihre Vorteile:

Geschirr aus Steinzeug wird bei hohen Temperaturen gebrannt – über 1.200 Grad. Das macht es dichter, robuster und weniger anfällig für Kratzer oder Absplitterungen. Steinzeug-Geschirr ist schwerer, fühlt sich damit aber auch solider an. Die Oberfläche ist oft matter oder leicht texturiert, was ihm seinen charakteristischen, handwerklichen Look gibt.

Geschirr aus Steingut hingegen wird bei niedrigeren Temperaturen gebrannt und ist etwas poröser. Es ist leichter, oft günstiger und in vielen Farben erhältlich. Wer auf der Suche nach einem Geschirrset mit weicherem Charakter ist, das trotzdem modern wirkt, ist mit hochwertigem Steingut gut beraten – solange es vollständig glasiert ist, damit es dicht und pflegeleicht bleibt.

Beide Materialien sind in der Regel spülmaschinengeeignet und damit passend für den Alltag. Der Unterschied liegt vor allem in der Haptik: Steinzeug fühlt sich roher und erdiger an – und passt damit eher zu einem natürlichen Interior, in dem erdige Töne, organische Formen und Marmor-Oberflächen im Fokus stehen. Steingut wirkt hingegen weicher und glatter – und passt eher in Räume, in denen klare Linien und ein klassischer Look dominieren.

Farbe: Weiß ist die zeitlosere Wahl als Schwarz

Beim Geschirr kaufen kommt schnell auch die Frage auf: Welche Farbe sollte mein Geschirr haben? Weißes Geschirr ist der Klassiker – zeitlos, vielseitig, hell. Es reflektiert Licht, lässt Speisen natürlich wirken und passt in fast jedes Ambiente. Bei der Dekoration hält sich weißes Geschirr dezent zurück. Es unterscheidet nicht zwischen Alltagsgeschirr und Dinnergeschirr. Es ist beides – so designt, dass es nicht nur einen Zweck erfüllt, sondern vielseitig verwendet werden kann.

Wer mit weißem Geschirr deckt, kann seiner Kreativität bei Vasen, Serviettenringen, Tischdecken und Co. komplett freien Lauf lassen.

Geschirr in schwarz ist weniger der zeitlose Alltagsbegleiter, sondern viel mehr ein bewusstes Design-Statement. Schwarzes Essgeschirr wirkt edel bis dramatisch. Es fügt sich dem Gesamtbild nicht einfach ein. Es wird selbst zur Bühne. Geschirr in schwarz setzt Kontraste: Frisches Gemüse, helle Soßen, bunte Salate – all das kommt auf schwarzem Untergrund stärker zur Geltung als auf weißem. Kratzer von Besteck sieht man allerdings auch schneller. Genauso wie Wasserflecken und Fingerabdrücke.

Für uns ist weißes Geschirr die zeitlose Basis. Ein unverzichtbarer Begleiter unserer Einrichtung. Schwarzes Geschirr kann ein Add-on sein – vor allem als edles Dinnergeschirr.

Erdtöne – Greige, Taupe, gedämpftes Terrakotta – liegen zwischen beiden Polen. Sie wärmen den Tisch, wirken aber genauso zeitgemäß wie Schwarz oder Weiß, solange die Form klar und schnörkellos bleibt.

Alltagstauglichkeit: Das entscheidende Kriterium

Ein schönes Geschirrset, das sich nach drei Monaten verfärbt, sichtbare Kratzer hat oder absplittert, ist kein gutes Geschirrset. Für uns muss sich Geschirr dem Alltag anpassen - also spülmaschinenfest und stapelbar sein, eine Glasur haben, die vor Kratzern und Verfärbungen schützt und im Idealfall auch noch mehrere Funktionen gleichzeitig erfüllen. (Unsere Gelato Cups kannst du zum Beispiel nicht nur für Eis benutzen, sondern auch als kleine Snack-Schale für Oliven, Dip-Schale für Hummus oder für heiße Crème brûlée.)

Vor allem bei Geschirr aus Steinzeug gilt: Achte auf die Qualität der Glasur. Eine gut aufgetragene, gleichmäßige Glasur schützt das Material, erleichtert die Reinigung und sorgt dafür, dass Farbe und Oberfläche langfristig stabil bleiben. Billige Glasuren neigen dazu, bereits nach kurzer Zeit Einschlüsse oder kleine Risse zu entwickeln.

Das Gewicht spielt ebenfalls eine Rolle. Ein Teller, der sich schwer anfühlt, muss nicht zwingend robuster sein – aber er sollte stabil stehen und sich beim Greifen nicht zu dünn oder fragil anfühlen. Das ist besonders wichtig, wenn das Geschirr täglich benutzt wird: von morgens bis abends, vom Frühstück bis zum Abendessen.

Wie du das richtige Geschirr findest

Wenn du dich entscheidest, modernes Geschirr zu kaufen, frage dich: Wie deckst du den Tisch normalerweise ein? Für eine Person, eine kleine Familie oder öfter für Gäste? Legst du Wert auf Matching-Sets oder auf den Look einzelner Lieblingsstücke, die du im Laufe der Zeit ergänzt?

Unser Tipp aus dem Within-Mood-Team: Unsere Geschirrsets haben wir so zusammengestellt, dass du zu jedem Anlass das passende parat hast. Das 30-teilige Set begleitet dich durch deinen gesamten Alltag – vom einfachen Frühstück bis zum Dinner mit Gästen. In dem Tapas-Set kannst du kleine Snacks und Dips servieren. Das Bowl-Set ist ideal für Porridge am Morgen, aber auch für Suppen und Salate am Abend. Und wenn du besonders viele Gäste geladen hast, kannst du dein Geschirr einfach durch unsere Teller-Sets ergänzen.

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